Schon im letzten Winter lag der seit den 80er Jahren totgesagte Nieten-Look wieder im Trend – von der Tasche über den Gürtel bis zum Schuh kam jedes Accessoire plötzlich wieder im rockig-punkigen Glitzer-Style daher. Die Niete, die ursprünglich an Pferdegeschirren ihren praktischen Dienst erfüllte, hielt zum ersten Mal um 1870 Einzug in die Mode, als Levi Strauss seine frühen Goldgräberhosen produzierte. Zwar hatte er mit einem soliden Zeltplanenstoff, dem späteren Denim, schon das perfekte Material für robuste Beinkleider ausfindig gemacht, aber beim Einsatz in den Goldminen rissen die mit schwerer Last gefüllten Taschen häufig ab. Also verstärkte er die oberen Ecken mit Nieten, und mit der Verbreitung der später legendären Levi’s 501 wurde auch die Niete zum Modehit. Weiterlesen →
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Nieten Sandalen,
Nieten Schuhe,
Nietenboots
Die Mokassins gehören zu den ältesten Schuhformen überhaupt und entstanden in vergleichbarer Machart in unterschiedlichen
Teilen der Welt. Mit dieser Bezeichnung, die sich von dem Wort „Mohkossin“ für Schuh in der Algonkinsprache ableitet, verbindet man jedoch den traditionellen Leisetreter der nordamerikanischen Indianer. Das besondere am Mokassin ist, dass er im Original keine Brandsohle hat, sondern die passend zugeschnittenen Lederteile sich unten um die ganze Fußsohle legen und nahtlos an den Seiten hochziehen. Weiterlesen →
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Damen-und Herrenschuhe,
Mokassins,
Schuhklassiker,
Wildlederschuhe
Audrey Hepburn, eine Stilikone, die sich auch um die Schuhmode nachhaltig verdient machte, verhalf nicht nur den Ballerinas zu Popularität, sondern setzte in den 50er Jahren auch mit Espadrilles neue Maßstäbe. Zuvor waren die spanischen Graslatschen der Fischer und Landarbeiter nur vereinzelt an avantgardistischen Künstlerbeinen wie denen Pablo Picassos zu sehen gewesen, aber hatten sich noch nicht als modische Damenaccessoires durchgesetzt. Audrey Hepburn mit einer Größe von über 1,80 m war stets auf der Suche nach flachen aber dennoch damenhaften Schuhmodellen, und ebenso wie Ballerinas kommen auch Espadrilles an überlangen Beinen besonders gut zur Geltung. Weiterlesen →
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Espadrilles,
Espandrilles,
Slipper,
Stoffschuhe
Ob zum Wandern, Klettern, Trekking oder Bergwandern – wer den richtigen Wanderschuh für seine Outdoor-Akivitäten finden möchte, muss bloß wissen, was er vorhat. Und dann noch unter den zahlreichen Modellen das aussuchen, das seinen Ansprüchen genügt – gar nicht so einfach, aber mit etwas Überlegung und gründlicher Anprobe machbar. Weiterlesen →
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Kletterschuhe,
Trekkingschuhe,
Wanderschuhe,
Wanderstiefel
Die ehrwürdigen Chelsea Boots wurden lange vor der Geburt der ersten Boygroup der Welt schon in den 1830er Jahren vom Londoner Schuhmacher J.S. Hall erfunden, der sogar Königin Victorias Schuhwerk entwerfen und anpassen durfte. Diese klassische Lederstiefelette mit einer Höhe bis über den Knöchel zeichnete sich durch elastische Einsätze an den Seiten aus, die zusammen mit einer Schlaufe an der hinteren Oberkante einen leichten Einstieg und besten Tragekomfort ermöglichten. Im Oktober 1961 wurden John Lennon und Paul McCartney im Londoner Schuhgeschäft Anello & Davide auf Chelsea Boots aufmerksam und gaben gleich vier Paar in Auftrag, um nach ihrer Rückkehr aus Hamburg gemeinsam mit den beiden anderen Beatles ihren neuen Look zu komplettieren. Mit ihren Beatle Boots und der damals, als Männerhaare raspelkurz zu sein hatten, skandalösen Pilzkopffrisur verwandelten sie sich in den vierfachen Schwiegermutterschreck, und die weiblichen Fans waren natürlich begeistert. Weiterlesen →
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Beatle Boots,
Chelsea Boots,
Herrenstiefeletten
Auch wenn Brautschuhe nach wie vor das I-Tüpfelchen des perfekten Hochzeitskleides bilden, und schöne alte Bräuche weiterhin bei keiner Trauung fehlen dürfen, haben inzwischen auch modische Schuhformen Einzug in Standesämter und Kirchen gehalten. Früher waren Brautschuhe traditionell geschlossene Pumps, bis sich auch die nur hinten geöffneten Slingpumps durchsetzten. Die geschützte Frontpartie sollte vor allem bei den Tanzeinlagen, die eine Braut mit einigen mehr oder weniger beschwipsten Herren zu meistern hat, gegen schmerzhaft plattgetretene Zehen wappnen. Nach altem Brauch wurde der Schuh in dem gleichen Stoff bezogen, aus dem das Kleid genäht wurde. Wer es klassisch mag, kann sich auch heute noch in jedem gehobenen Schuhgeschäft die Braut Schuhe mit dem gewählten Kleiderstoff veredeln lassen. Weiterlesen →
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Hochzeitsschuhe,
Modische Brautschuhe,
Peeptoes,
Slingpumps
Wie die Europäer im Mittelalter hatten auch die Japaner in den schmutzigen Gassen der Städte früher mit dem Problem zu kämpfen, sich die Schuhe und Füße sauber zu halten. So entwickelten sie eine Sandale mit vorne und hinten erhöhenden Holzkeilen, ähnlich der hierzulande gebrauchten Trippen. Geta, die traditionellen Holzsandalen in nahezu quadratischer Form, werden jedoch immer mit einem Zehentrenner gearbeitet: durch ein Loch neben dem großen Zeh und zwei Löcher in der hinteren Sohle geben gespannte Schnüre aus Textilmaterial dem Fuß Halt. Die ältesten Modelle stammen bereits aus der Heian-Ära, die im ausgehenden 8. Jahrhundert begann. In vielen Formen haben sich die Geta in den kommenden Jahrhunderten in allen Bevölkerungsschichten durchgesetzt und wurden oftmals zum Zeichen des sozialen Status ihres Trägers. Ob Gymnasiasten oder Geishas in verschiedenen Phasen der Ausbildung- fast jede Gruppe war an ihrem spezifischen Geta-Modell zu erkennen. Auch eine Luxusausführung mit Lederriemen verbreitete sich in hohen Adelskreisen bereits im Mittelalter. Weiterlesen →
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Geta,
japanische Holzsandalen,
Schuhe im Asia-Style
Die klassischen Mary Janes finden ihren Ursprung schon im Jahr 1902, als Richard Felton Outcault die erste Ausgabe des Comics „Buster Brown“ zeichnete, und im New York Harold veröffentlichte. Busters Schwester mit dem typischen Kleinmädchennamen Mary Jane trug die flachen Spangenschuhe mit dem breiten Querriemen und runder Kappe, die schnell bei den Anhängern des Comics beliebt wurden. Nachdem die Mary Janes zu Beginn nur als Schuhe für Mädchen produziert worden waren, setzte sich bald auch eine Ausführung für erwachsene Frauen durch, die sich mit dem bequemen Schuh ein wenig Kindheit bewahren wollten. Das Original war immer aus Leder, hatte nur einen winzigen flachen Absatz und wurde mit einem Druckknopf an der Seite geschlossen. In den 60er Jahren kam die runde Form mit dem Riemen auch erstmals an hochhackigen Pumps in Mode, und heute gibt es Mary Janes in allen Varianten mit Stiletto- bis Keilabsatz oder mit Plateausohle. Weiterlesen →
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Mary Janes,
Spangenpumps,
Spangenschuhe
Textilschuhe liegen voll im Trend, und diesen Sommer sind vor allem leuchtende Farben und empfindliche Stoffe in Weiß- und Cremetönen angesagt. Leider ziehen helle Stoffschuhe Schmutz und Staub geradezu an und können schon nach wenigen Ausflügen schmuddelig wirken. Gerade satte Farben halten nicht immer der Sonneneinstrahlung stand, wer also dauerhaft Freude an neuen Textilschuhen haben möchte, muss sie gleich vor dem ersten Tragen behandeln. Weiterlesen →
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Pflege,
Reinigung,
Stoffschuhe,
Textilschuhe
Clogs stammen nicht etwa aus Holland, sondern aus England, von wo aus sie sich über Schweden ins restliche Europa verbreitet haben. Schon gut 1000 Jahre alt ist die Geschichte dieses Holzschuhs, dessen traditioneller Leder- oder Leinenbezug an den Seiten der Sohle festgenagelt wird. Auch wenn sich heute Schuhe aus vielerlei Materialien Clogs nennen, gehören nach der strengen Definition nur Exemplare mit Holzsohle dazu, während beim Obermaterial die Vielfalt herrschen darf. Neben den ursprünglichen hinten offenen Clogs aus England sind auch dänische Modelle mit Fersenriemen seit Jahrhunderten beliebt. Weiterlesen →
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Clogs,
Holzschuhe,
Kunststoffclogs