Blasen am Fuß – vorbeugen und behandeln

by Elke on 1. Dezember 2011

in Schuhe Ratgeber

Blase am Fuß

Eine Blase entsteht, wenn die Schuhe an einer Stelle so stark und anhaltend scheuern, dass sich übereinanderliegende Hautschichten voneinander lösen. Dann sondert das Gewebe Flüssigkeit ab, sodass sich die Blase füllt. Sofern der Ablösungsprozess auch tiefere Hautschichten unterhalb der Hornhaut betrifft, kann aus diesem durchbluteten Gewebe auch Blut mit in die Blase laufen.

Blasen vermeiden: passende Schuhe mit Wollsocken tragen

Natürlich lassen sich schmerzhafte und unansehnliche Blasen am besten durch gut sitzende Schuhe vermeiden, die gar keine Druckstellen aufkommen lassen. Nicht nur zu fest sitzende Schuhe können Blasen verursachen, sondern auch bei zu lockerem Schuhwerk entstehen Schuerstellen, wenn zum Beispiel die Ferse immer auf und ab rutscht.
Aber auch Feuchtigkeit kann die Blasenbildung fördern, da die aufquellende, weiche Haut nasser Füße anfälliger für die Ablösung der Hautschichten wird. Daher sollte man vor dem Schuhe anziehen nasse Füße immer gut abtrocknen. Außerdem können die Materialien des Schuhs und der darunter getragenen Socken den Feuchtigkeitshaushalt positiv beeinflussen. Wer zu Schweißfüßen neigt, sollte besonders auf atmungsaktive Schuhe achten und Socken aus Wolle oder Funktionsfasern darin tragen.

Behandlung einer Blase: aufstechen und mit dem richtigen Pflaster versorgen

Wenn es doch einmal passiert ist, hilft als Notfallbehandlung ein Pflaster. Allerding kann das herkömmliche Mullpflaster, das nicht eng auf der Haut anliegt, weiterhin auf der Blase scheuern. Deshalb empfiehlt es sich, ein Pflasterstück mit Klebstoff direkt eng auf die Blase zu drücken. Auch spezielle Blasenpflaster mit einer Gelfüllung haben sich bewährt, da sie durch die langanhaltende Feuchtigkeitsversorgung die Wundheilung beschleunigen.
Falls die Blase so groß ist, dass die Druckstelle schmerzhaft wird, kann man sie natürlich auch aufstechen und sodann mit einem Pflaster versorgen. Wer selbst ans Werk geht, muss darauf achten, die Nadel sorgfältig zu desinfizieren, um Infektionen durch eindringende Keime zu verhindern. Anschließend schützt die Desinfektion der Wunde mit einer Jodlösung vor Entzündungen.

Bildauelle. Daniel Stricker / pixelio.de

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