Die passenden Spitzenschuhe aussuchen

by Elke on 18. September 2011

in Schuhe Ratgeber

Spitzenschuhe

Alle kleinen Mädchen lieben das Ballett und möchten natürlich auch eine richtige Ballerina sein. Und die ist nur mit echten Spitzenschuhen perfekt. Aber bis die Füße auf diese Herausforderung vorbereitet sind, gehen einige Jahre des harten Trainings ins Land. Am Anfang ist dabei die Schuhwahl noch ganz einfach, denn bequeme Schläppchen finden sich in jeder Länge und passen sich in der Weite von selbst an.

Die ersten Ballettschuhe für den Spitzentanz kaufen

Wenn die Ballerina endlich soweit ist, die ersten Spitzenschuhe aussuchen zu können, sollte sie diese keinesfalls auf Vorrat oder zum Hineinwachsen kaufen, da die erste Wahl nicht immer die richtige sein muss. Es erfordert vielmehr einige Übung und Erfahrung, bis sich der richtige Schuh findet, der dann erst nach dem Eintanzen perfekt sitzt.

Spitzenschuhe sollten am besten barfuß oder höchstens mit sehr dünnen Nylonsöckchen anprobiert werden.

Die richtige Passform lässt sich daran erkennen, dass
- kein Zwischenraum zwischen dem Fußrist und dem Knoten des Zugbandes besteht,
- der Schuh nicht von der Ferse abgleitet und
- der Fuß im Schuh nicht in irgendeine Richtung rutscht.
Außerdem dürfen die Zehen nicht übereinander gedrückt oder gekrümmt werden und vorn nicht stark spürbar anstoßen.

Die richtige Passform bei Spitzenschuhen

Die Zehen dürfen die Schuhspitze von innen nur leicht berühren, aber nicht verformt oder gequetscht werden. Auch seitlich sollte der Schuh nur gerade so viel Halt geben, dass der Fuß leicht stabilisiert, aber niemals mit Druck belastet wird. Zur Anprobe empfiehlt es sich, einige Ballettschritte zu testen, wie zum Beispiel den Demi-pointe, bei dem man gut feststellen kann, ob die Ferse in gehobener Position sicher im Schuh bleibt.

Um die Spitzenschuhe dann noch besser an die Fußform anpassen zu können, sollten sie einige Sekunden über Wasserdampf gehalten werden, zum Beispiel direkt über einen Topf oder Kessel mit kochendem Wasser. Anschließend lassen sich eventuell drückende Stellen mit den Fingern noch etwas weiten.

Bildquelle: Harry Hautumm / pixelio.de

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