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High Heels

von Stefan

in Schuhlexikon

Unter dem Begriff High Heels fasst man einen Schuhtyp bzw. eine Schuhkategorie zusammen, deren Absatzhöhe mindestens 10 cm zu betragen hat. Hier orientiert sich die Bezeichnung also nur an der Höhe des Absatzes, so dass dabei fast jeder Schuh zum Tragen kommen kann. Ob die High Heels nun ein Pumps, Plateauschuh, Sandale oder was auch immer sind, ist dabei letztlich unerheblich. Die Höhe des Schaftes, die Absatzform und das Material von Schuh und Sohle finden dabei ebenfalls keine Berücksichtigung in dieser Klassifizierung. Aufgrund der hohen Absatzhöhe sollten High Heels aber nicht zu häufig und nach Möglichkeit auch nicht als Alltagsschuh ganztägig getragen werden, um krankhafte Veränderungen der Muskulatur und des Knochenbaus zu vermeiden. Weiterlesen →

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StiefelettenDie bequemen Alternativen zum Stiefel: Stiefeletten mit kürzerem Schaft als Stiefel aber in höherer Form als die aktuellen Ankle Boots haben sich erst in den 60er Jahren verbreitet. Als die Beatle Boots an Männerfüßen aufkamen, setzte sich auch in der Damenschuhmode das ursprünglich mit Elastikeinsätzen gearbeitete Schlupfmodell durch. In den 80er Jahren erlebte der Schuhtyp dann seine große Stunde, coole Westernstiefeletten prägten ebenso wie sexy Damen-Boots mit High Heels das Straßenbild. Heute bezeichnet man alle Kurzschaftstiefel, ob mit Reißverschluss, Schnürung oder ganz ohne Verschluss, als Stiefeletten, und die modische Vielfalt deckt sämtliche Stilrichtungen und Farbvorlieben ab. Weiterlesen →

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Overknee StiefelOverknee Stiefel – meterhohe Boots werden der Herbsttrend: Stiefel waren über Jahrhunderte eine reine Männerdomäne, Frauen in den derben Beinkleidern galten noch bis ins 20. Jahrhundert hinein als „Suffragetten“, es sei denn sie trugen sie nur zum Reiten. Als in den 60er Jahren die skandalösen Miniröcke Einzug in die Couture hielten, rückten auch die Damenstiefel als modische Accessoires in den Blickpunkt.  Endlich wurden Stiefel am Damenbein zur optischen Unterstützung der selbstbewussten neuen Kleidermode eingesetzt, und je höher der Schaft, desto größer war die erwünschte Provokation. Weiterlesen →

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Nieten SchuheNieten Schuhe – auch im Sommer angesagt: Schon im letzten Winter lag der seit den 80er Jahren totgesagte Nieten-Look wieder im Trend – von der Tasche über den Gürtel bis zum Schuh kam jedes Accessoire plötzlich wieder im rockig-punkigen Glitzer-Style daher. Die Niete, die ursprünglich an Pferdegeschirren ihren praktischen Dienst erfüllte, hielt zum ersten Mal um 1870 Einzug in die Mode, als Levi Strauss seine frühen Goldgräberhosen produzierte. Zwar hatte er mit einem soliden Zeltplanenstoff, dem späteren Denim, schon das perfekte Material für robuste Beinkleider ausfindig gemacht, aber beim Einsatz in den Goldminen rissen die mit schwerer Last gefüllten Taschen häufig ab. Also verstärkte er die oberen Ecken mit Nieten, und mit der Verbreitung der später legendären Levi’s 501 wurde auch die Niete zum Modehit. Weiterlesen →

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Mokassins

von Elke

in Schuhlexikon

MokassinsMokassins – Leisetreter auch für den Großstadtjungel: Die Mokassins gehören zu den ältesten Schuhformen überhaupt und entstanden in vergleichbarer Machart in unterschiedlichen
Teilen der Welt. Mit dieser Bezeichnung, die sich von dem Wort „Mohkossin“ für Schuh in der Algonkinsprache ableitet, verbindet man jedoch den traditionellen Leisetreter der nordamerikanischen Indianer. Das besondere am Mokassin ist, dass er im Original keine Brandsohle hat, sondern die passend zugeschnittenen Lederteile sich unten um die ganze Fußsohle legen und nahtlos an den Seiten hochziehen. Weiterlesen →

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EspadrillesEspadrilles – die Trendslipper im Look der 80er: Audrey Hepburn, eine Stilikone, die sich auch um die Schuhmode nachhaltig verdient machte, verhalf nicht nur den Ballerinas zu Popularität, sondern setzte in den 50er Jahren auch mit Espadrilles neue Maßstäbe. Zuvor waren die spanischen Graslatschen der Fischer und Landarbeiter nur vereinzelt an avantgardistischen Künstlerbeinen wie denen Pablo Picassos zu sehen gewesen, aber hatten sich noch nicht als modische Damenaccessoires durchgesetzt. Audrey Hepburn mit einer Größe von über 1,80 m war stets auf der Suche nach flachen aber dennoch damenhaften Schuhmodellen, und ebenso wie Ballerinas kommen auch Espadrilles an überlangen Beinen besonders gut zur Geltung. Weiterlesen →

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WanderschuheOb zum Wandern, Klettern, Trekking oder Bergwandern – wer den richtigen Wanderschuh für seine Outdoor-Akivitäten finden möchte, muss bloß wissen, was er vorhat. Und dann noch unter den zahlreichen Modellen das aussuchen, das seinen Ansprüchen genügt – gar nicht so einfach, aber mit etwas Überlegung und gründlicher Anprobe machbar. Weiterlesen →

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Chelsea BootsChelsea Boots – die Rockerstiefeletten der Beatles: Die ehrwürdigen Chelsea Boots wurden lange vor der Geburt der ersten Boygroup der Welt schon in den 1830er Jahren vom Londoner Schuhmacher J.S. Hall erfunden, der sogar Königin Victorias Schuhwerk entwerfen und anpassen durfte. Diese klassische Lederstiefelette mit einer Höhe bis über den Knöchel zeichnete sich durch elastische Einsätze an den Seiten aus, die zusammen mit einer Schlaufe an der hinteren Oberkante einen leichten Einstieg und besten Tragekomfort ermöglichten. Im Oktober 1961 wurden John Lennon und Paul McCartney im Londoner Schuhgeschäft Anello & Davide auf Chelsea Boots aufmerksam und gaben gleich vier Paar in Auftrag, um nach ihrer Rückkehr aus Hamburg gemeinsam mit den beiden anderen Beatles ihren neuen Look zu komplettieren. Mit ihren Beatle Boots und der damals, als Männerhaare raspelkurz zu sein hatten, skandalösen Pilzkopffrisur verwandelten sie sich in den vierfachen Schwiegermutterschreck, und die weiblichen Fans waren natürlich begeistert. Weiterlesen →

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BrautschuheModische Brautschuhe – von Slingpumps bis Peeptoes: Auch wenn Brautschuhe nach wie vor das I-Tüpfelchen des perfekten Hochzeitskleides bilden, und schöne alte Bräuche weiterhin bei keiner Trauung fehlen dürfen, haben inzwischen auch modische Schuhformen Einzug in Standesämter und Kirchen gehalten. Früher waren Brautschuhe traditionell geschlossene Pumps, bis sich auch die nur hinten geöffneten Slingpumps durchsetzten. Die geschützte Frontpartie sollte vor allem bei den Tanzeinlagen, die eine Braut mit einigen mehr oder weniger beschwipsten Herren zu  meistern hat, gegen schmerzhaft plattgetretene Zehen wappnen. Nach altem Brauch wurde der Schuh in dem gleichen Stoff bezogen, aus dem das Kleid genäht wurde. Wer es klassisch mag, kann sich auch heute noch in jedem gehobenen Schuhgeschäft die Braut Schuhe mit dem gewählten Kleiderstoff veredeln lassen. Weiterlesen →

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GetaGeta Schuhe – die traditionellen japanischen Holzsandalen: Wie die Europäer im Mittelalter hatten auch die Japaner in den schmutzigen Gassen der Städte früher mit dem Problem zu kämpfen, sich die Schuhe und Füße sauber zu halten. So entwickelten sie eine Sandale mit vorne und hinten erhöhenden Holzkeilen, ähnlich der hierzulande gebrauchten Trippen. Geta, die traditionellen Holzsandalen in nahezu quadratischer Form, werden jedoch immer mit einem Zehentrenner gearbeitet: durch ein Loch neben dem großen Zeh und zwei Löcher in der hinteren Sohle geben gespannte Schnüre aus Textilmaterial dem Fuß Halt. Die ältesten Modelle stammen bereits aus der Heian-Ära, die im ausgehenden 8. Jahrhundert  begann. In vielen Formen haben sich die Geta in den kommenden Jahrhunderten in allen Bevölkerungsschichten durchgesetzt und wurden oftmals zum Zeichen des sozialen Status ihres Trägers. Ob Gymnasiasten oder Geishas in verschiedenen Phasen der Ausbildung- fast jede Gruppe war an ihrem spezifischen Geta-Modell zu erkennen. Auch eine Luxusausführung mit Lederriemen verbreitete sich in hohen Adelskreisen bereits im Mittelalter. Weiterlesen →

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