Stilettos – ultrafeminin mit Bleistiftabsatz

by Elke on 15. September 2011

in Schuhe

Stilettos üben eine besondere Faszination auf das tragende und vor allem zusehende Geschlecht aus. Die gern als spitze Pumps geschnittenen Schuhe mit ultradünnen Absätzen versprühen puren Sexappeal, und dabei dürfen Bequemlichkeit und praktische Gesichtspunkte ruhig in den Hintergrund treten.

Geschichte der Stilettos – von der Revuebühne auf die Straßen

Der Begriff Stiletto für den schmalen Absatz leitet sich vom italienischen Bleistift ab, denn in Italien feierte der ultrafeminine Schuh im 20. Jahrhundert seine eigentliche Geburtsstunde. Ende des 19. Jahrhunderts gab es im Fetischbereich zwar schon Vorläufermodelle, die sich jedoch in der Damenmode nicht durchsetzen konnten.
In den 40er Jahren sorgte die die Pariser Revue-Sängerin Mistinguett, die wahrscheinlich als erste Frau in Stilettos abgebildet wurde, noch für einiges Aufsehen; damals hätte sich nie eine anständige Frau mit Pfennigabsätzen aus dem Haus getraut.
Erst Ende der 50er Jahre nahmen sich einige namhafte Designer dieser Schuhform an, und seitdem sind die klackernden Pumps oder Stiefeletten, die einen guten Gleichgewichtssinn erfordern, in den Straßen aller Metropolen heimisch. Selbst nach einer Durststrecke in den 70er Jahren, als klobige Plateaus und bequeme Wedges das Modediktat bestimmten, haben sich Stiletto-Absätze wieder ihre Anhängerschar erobert. Spätestens Manolo Blahniks in „Sex and the City“ vorgeführten Kreationen lösten den letzten Hype aus, der bis jetzt ungebrochen anhält.

Stilettos kombinieren und tragen

Schuhe mit Stiletto-Absatz lassen die Trägerin immer erheblich größer wirken, während sie die Füße optisch verkleinern. Selbst bei gemäßigter Absatzhöhe unter der magischen 10-Zentimeter-Grenze zum High Heel schmeicheln Stilettos der weiblichen Silhouette enorm. Tragen lassen sie sich sowohl zu Jeans als auch zu Kleid oder Rock, selbst ein strenger Hosenanzug lässt sich mit diesem erotischen Schuh im Handumdrehen in ein hippes Ausgehoutfit verwandeln.
Etwas Training erfordert das Laufen auf Pfennigabsätzen allerdings, denn nicht nur die Neigung des Fußes, sondern auch die winzige Auftrittsfläche machen jeden Gang zu einem Balanceakt. Aber Übung macht schließlich die Meisterin.

Bildquelle: matthias guenter / pixelio.de

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