Trekkingsandalen – die modernen Jesuslatschen auf Erfolgskurs

by Elke on 4. November 2011

in Schuhe

Trekkingsandalen

Vor 25 Jahren kamen die ersten Trekkingsandalen auf den Markt, und angesichts ihrer eher gewöhnungsbedürftigen Optik glaubte wohl niemand daran, dass sie sich jemals flächendeckend verbreiten könnten. Die modernen Jesuslatschen galten insbesondere bei Frauen als modische No-goes, aber schließlich haben sich die meisten doch von ihren praktischen Vorzügen überzeugen lassen.

Trekkingsandalen – die vielseitigen Outdoorschuhe

Trekkingsandalen sind zumeist aus sehr leichtem, wasserabweisendem Kunststoff -Material hergestellt und zeichnen sich durch mehrere breite Riemen aus, die dem Fuß mitsamt Knöchel guten Halt geben. Viele Modelle lassen sich mit Klettverschlüssen perfekt in der Weite anpassen. Dabei sorgt ein Fußbett für optimale Federung, während die leichte Kunststoffsohle eine natürliche Abrollbewegung unterstützt. Diesen rundum bequemen Sandalen können weder Wasser noch Wüstensand etwas anhaben, und solange die Temperaturen offene Schuhe zulassen, sind die schweißhemmenden Allrounder sicher jedem Wanderschuh überlegen.
Selbst die modischen Bedenken rücken angesichts der Vielzahl aktueller Modelle langsam in den Hintergrund. Namhafte Hersteller, wie Geox, Jack Wolfskin, Keen, Salomon oder Teva, machen sich seit einigen Jahren um diese robusten Sandalen verdient und bemühen sich um trendige Designs, mit denen sich auch die modebewussten Damen anfreunden können.
Und für Herren, die mit ihren Füßen keine Schönheitswettbewerbe gewinnen können, gibt es sogar Modelle mit so wenigen Aussparungen, dass sie beinahe wie Sneaker wirken und die kleinen optischen Mängel ideal kaschieren.

Trekkingsandalen contra Wanderschuhe – lieber beide einpacken

Trotz aller Vorzüge haben Trekkingsandalen gegenüber ihren geschlossenen Kollegen, den Wanderschuhen oder – stiefeln, natürlich auch Nachteile. Vor allem bei kälteren Temperaturen wird geschlossenes Schuhwerk nötig, und wer einen Regenguss in sockenfreien Sandalen überstanden hat, sollte seinen Füßen anschließend auch Zeit zum Aufwärmen gönnen. Für einen längeren Trip durch die Wildnis sollten daher mindestens zwei Paar Trekkingschuhe ins Gepäck. Wer dagegen nur im Sommer gern in der Natur wandert, kann sich die bequemen Alleskönner als kompletten Ersatz für Sneaker oder Wanderschuhe anschaffen.

Bildquelle: Günter Havlena / pixelio.de

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