Was hilft gegen Schweißfüße?

by Elke on 2. August 2011

in Schuhe Ratgeber

Schweißfüße

Die wirkungsvollste Strategie gegen unangenehmen Fußgeruch ist natürlich häufiges Waschen. Nicht nur unter den Füßen, auch zwischen den Zehen sollte man angetrockneten Schweiß mitsamt Bakterien am besten morgens und abends entfernen und die Füße dann sorgfältig abtrocknen. Häufig gewechselte Socken aus Baumwolle, Seide oder Schurwolle können die Schweißbildung gegenüber Kunststofffasern erheblich verzögern und der Zersetzung mit ihren Geruchsfolgen entgegenwirken. Außerdem bieten offene Schuhe mit guter Luftzufuhr die größten Chancen, selbst im Hochsommer einige Zeit ohne übelriechende Nebenwirkungen zu verbringen.

Hausmittel gegen Schweißfüße

Zusätzlich können einige einfache und natürliche Mittel das sommerliche Schwitzen eindämmen. Besonders fußfreundlich sind Einlagen aus Zedernholz, da sie Feuchtigkeit aufsaugen, aber die Haut nicht austrocknen. Außerdem verströmt das Holz einen angenehmen Duft und sorgt mit seinen antibakteriellen Eigenschaften dafür, dass sich geruchsbildende Bakterien nicht so bald wieder einnisten.

Wer seinen geplagten Füßen etwas Gutes tun möchte, kann ihnen auch ein extra schweißdämmendes Fußbad mit Eichenrinde und Efeu gönnen. Dafür werden Efeu und Eichenrinde zu gleichen Teilen gemischt und mit kochendem Wasser übergossen. Nach etwa 15 Minuten kann der Sud abgegossen und zum Füßebaden im lauwarmen Wasser genutzt werden. Während Efeu mit seiner entzündungshemmenden und pilztötenden Wirkung Fußpilz und Infektionen vorbeugt, sorgen die Gerbstoffe der Eichenrinde dafür, dass die Schweißabsonderung sich verringert.

Medizinische Hilfe gegen Fußschweiß

Starker Fußschweiß sollte allerdings nicht nur wegen des Geruchs bekämpft werden, sondern die Feuchtigkeit am Fuß bildet auch eine vergrößerte Angriffsfläche für bakterielle Erkrankungen.

Wer trotz aller Bemühungen selbst in offenen Schuhen schon nach wenigen Sekunden immer wieder klitschnasse Füße hat, leidet vielleicht an Hyperhidrose und sollte sich ärztlich untersuchen lassen. Gegen die Symptome können Salben oder Deosprays mit Aluminiumchlorid helfen, da sie die Drüsenausgänge verengen und so die Schweißabsonderung verringern. Daneben hat sich eine Reizstromtherapie bewährt, bei der die Füße in einem Wasserbad mit schwachem Gleitstrom gebadet werden. In besonders schwerwiegenden Fällen wird schließlich das Nervengift Botulinumtoxin eingesetzt, um die Versorgung der Schweißdrüsen nachhaltig zu blockieren.

Bildquelle: Bredehorn Jens / pixelio.de

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1 Janina August 8, 2011 um 21:48

Super – vielen herzlichen Dank für diesen tollen Tipp mit den Zedernsohlen. Habe lange Zeit nach einem Mittel gegen Schweißfüße gesucht. Im Internet bin auch beim Online-Shop von Zederna fündig geworden – passen sich sehr gut meinen Füßen an, und der Schweißfuß war sofort verschwunden.

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